Verhaltensprobleme

Die Vielfalt der gezeigten Verhaltensauffälligkeiten und unerwünschten Verhaltensweisen bei Hunden ist enorm groß:

 

 

  • er kann nicht alleine bleiben
  • Zerstörung von Wohnung, Mobiliar, Autoinneneinrichtung
  • unerwünschtes Jagdverhalten
  • häufiges und andauerndes Bellen
  • Unsicherheit, Ängstlichkeit, Panik bis hin zu Traumata
  • Geräuschempfindlichkeit
  • Unsauberkeit
  • Probleme beim Autofahren

  • Verhaltensstereotypien,  Zwangshandlungen
  • Ruhelosigkeit
  • Hyperaktivität
  • Leinenaggression
  • Beuteaggression innerartlich/zwischenartlich
  • Futteraggression innerartlich/zwischenartlich
  • Aggressivität gegenüber anderen Tieren
  • Aggressivität gegenüber Menschen
  • etc.

 

Oft ist es gar nicht so leicht die Ursachen und Gründe für die gezeigten Verhaltensauffälligkeiten/-probleme zu finden. Dies bedeutet manchmal schon regelrechte Detektivarbeit.
Jedoch ist es wichtig zu verstehen, WARUM der Hund ein Verhaltensproblem entwickelt hat/unerwünschtes Verhalten zeigt, und was ihm dieses Verhalten bringt, um so effektiv wie möglich arbeiten zu können.

Nur am Symptom zu arbeiten bringt meist nur kurzfristigen, scheinbaren Erfolg, das Problem bleibt jedoch bestehen und verlagert sich häufig nur oder schlummert im Verborgenen, um irgendwann wieder umso heftiger hervorzubrechen.

Ein diesbezüglich erfolgreiches Training setzt sehr viel Erfahrung, Einfühlungsvermögen und vor allem auch fundiertes Fachwissen - nicht nur über Trainingstechniken sondern auch über tiermedizinische und neurobiologische Grundlagen - voraus.

Ein ganz individuell auf den jeweiligen Hund und dessen Problem abgestimmter Trainingsplan ist die Grundlage für ein erfolgreiches Training und bei mir selbstverständlich.

 

 

Gewaltfreie Trainingstechniken wie:

  • Desensibilisierung
  • Gegenkonditionierung
  • Markertraining
  • Shaping
  • konditionierte Entspannung
  • Arbeit an den Emotionen des Hundes
  • etc.

kommen hier erfolgreich zum Einsatz.

 

Gewalt beginnt, wo Wissen endet...

Deshalb arbeite ich gerade auch mit sogenannten Problemhunden generell gewaltfrei!


Das heißt, es kommen weder Würgehalsbänder, Kettenwürger, dünne Leinen im empfindlichen Halsbereich - die gezielt Schmerzimpulse setzen - und dergleichen mehr, noch Leinenrucks usw. zum Einsatz.

Auch das Abbrechen von unerwünschten Verhaltensweisen durch gezielt gesetzte Schreckreize wie z.B. das Werfen von Disc-Scheiben, Wurfkette, Rappeldose oder das Sprühen mit einer Wasserpistole, Sprühhalsbänder etc. lehne ich ab, da dadurch nur das Symptom bekämpft, das Problem an sich jedoch nicht gelöst wird.

Gewalt, psychischer Druck und die oben genannten Hilfsmittel haben in der professionellen Hundeausbildung nichts verloren!

Derlei Ausbildungsmethoden sind nicht nur völlig veraltet, sondern auch absolut unnötig und den Hunden gegenüber unfair; zudem haben sie häufig unsichere, verstörte und verhaltensauffällige Hunde zur Folge und die Probleme fangen meist erst richtig an.

 

Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten.

CumCane Denkmal von Dr. Ute Blaschke-Berthold

 

 

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