Masja/Uma sucht ein eigenes Zuhause


Masja wurde im Mai 2015 geboren und mit ihren Geschwistern und der Mutter ausgesetzt.

Ein paar von Masjas Geschwistern hatten vielleicht Glück und wurden von Leuten mitgenommen, aber mindestens ein Welpe ist auf der Straße gestorben und am Ende ist nur Masja übrig geblieben. Sie lebte in der Nähe einer Autowerkstatt zwischen lauter Garagen und kam immer zur einer Futterstelle von Tierschützern. Es war großes Glück, dass sie so lange überlebt hat.

Vor kurzem konnten wir Masja endlich in Sicherheit nach Deutschland in eine Pflegestelle holen. Die zierliche Hündin ist überglücklich bei Menschen zu sein, die sich um sie kümmern.Sie orientiert sich sehr an ihren Menschen, will unbedingt alles richtig machen. Auch wenn sie manchmal noch nicht so recht weiß, wie ;-) Alles ist neu. Das Leben im Haus, Spaziergänge an der Leine, lauter unbekannte aufregende Eindrücke und Abläufe, es gibt sooo viel zu lernen und zu entdecken.

An der Leine laufen klappt immer besser, im Auto mitfahren ist gar kein Problem und sogar ein bissel alleine bleiben kann Masja schon. Schwierig sind im Moment noch Begegnungen mit Fremden. Ob Passanten draußen oder Besucher im Haus, meistens werden sie verbellt, das ist ihr alles noch sehr unheimlich. In ihrem früheren Leben hat ihr dieses Misstrauen ganz sicher sehr dabei geholfen zu überleben und es wird eine Zeit dauern bis sie ihre Angst verliert. Bis dahin bedarf es in diesen Situationen eines guten Managements, auch in ihrem späteren Zuhause. Ein Haushalt mit Kindern, wo ständig Besucher ein- und ausgehen wäre nicht das richtige für Masja.

Ihre Menschen sollten etwas Hunderfahrung haben, um sie gut einschätzen zu können.

Masja liebt es im (sicher eingezäunten) Garten herumzustromern und sie kann sich dort auch alleine gut beschäftigen. Mit einer Seelenruhe betrachtet sie krabbelnde Insekten oder ein Flugzeug am Himmel oder sie liegt einfach in der Sonne. Generell beobachtet die zierliche Hündin gerne und viel ihre Umgebung. Wenn sie etwas nicht versteht, legt sie den Kopf schief oder manchmal hat sie sogar eine kleine Denkerfalte auf der Stirn.

In anderen Situationen wird sie wieder zu einem ganz jungen welpenhaften Hund, vor allem, wenn sie aufgeregt ist. Dann kann sie auch ungestüm sein und ist kaum zu bremsen. Masja ist verspielt und lernt schnell. Ihre Menschen sollten Freude daran haben mit ihr zu "arbeiten". Sie wird noch eine Zeit lang Anleitung brauchen, z.B. bei Hundebegegnungen an der Leine. Sie hatte in der Ukraine viele Kontakte zu anderen Streunern, ist aber hier sehr unsicher und aufgeregt, wenn sie fremde Hunde sieht. In ihrer Pflegestelle werden deshalb nun fleißig unter Anleitung einer tollen Cumcane-Trainerin Hundebegegnungen geübt und Masja macht schon große Fortschritte.

Masjas zukünftige Menschen sollten diesen Weg mit ihr gemeinsam weitergehen und ihr das Gefühl von Sicherheit und "angenommen-sein" geben- dann wird Masja eine wundervolle loyale Begleiterin sein.

Ein Haus/Wohnung mit Garten wäre wundervoll. Masja lebt jetzt mit einer Hündin zusammen, würde aber auch sehr gut als Einzelhund zurecht kommen.


Masja darf gerne in ihrer Pflegestelle im Nordschwarzwald kennengelernt werden.

Weitere Infos zu Ihr, zum vermittelnden Verein White Paw Organisation e.V. und zu den Kontaktdaten finden Sie hier.

 

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